Die Geschichte

People’s Theater e.V. wurde im September 2001 bei den Interkulturellen Wochen in Offenbach am Main auf Initiative von Herrn Erfan Enayati, damals Vertreter der Bahá’í-Gemeinde Offenbach, ins Leben gerufen.
In Zusammenarbeit mit Herrn Luigi Masala von der Leitstelle Zusammenleben in Offenbach und der Wilhelmschule wurde dort das erste Projekt organisiert.

Anfang 2002 wurde das Projekt erneut von der Wilhelmschule in Offenbach aufgegriffen. Bei diesem Pilotprojekt wurden in einem Zeitraum von 9 Wochen alle 2.-4. Klassen der Wilhelmschule mit jeweils einer Show pro Woche bedient.
Zu dieser Zeit wurden mehrere kleine Projekte an einzelnen Schulen im Großraum Frankfurt durchgeführt.
Daraufhin wurde Offenbachs Oberbürgermeister Gerhard Grandke auf „People’s Theater“ aufmerksam. Er versprach die Schirmherrschaft für den Verein zu übernehmen und ermutigte die erste Gruppe „People’s Theater“ zu einem Vollzeitprojekt in der Stadt Offenbach weiterzuentwickeln.

Im Schuljahr 2002/2003 trat der Verein nun seine erste Vollzeit-Phase an. Der kürzlich davor erworbene Gewaltpräventionstopf der Stadt Offenbach wurde an „People’s Theater“ gestiftet.
Mit diesen Startgeldern war es möglich eine People’s Theater Geschäftsstelle in Offenbach einzurichten und von dort aus das Projekt in die Schulen zu tragen. Zum Schuljahrsanfang 2002 wurden zwei Pressekonferenzen mit Oberbürgermeister Gerhard Grandke, Luigi Masala von der Stadt Offenbach, Silke Angor vom staatlichen Schulamt und Direktoren und Lehrern aus Schulen in Offenbach veranstaltet.

Die Voraussetzungen für die Arbeit in Offenbach waren nun vorhanden, und somit traf am 14. September 2002 das erste People’s Theater Aktionsteam ein.
Dieses bestand aus sechs Jugendlichen, die sich für ein Jahr bei People’s Theater verpflichteten. Nach kurzer Zeit war das Aktionsteam voll ausgelastet. Mit durchschnittlich vier Auftritten pro Tag gingen die Jugendlichen an Schulen in Stadt und Kreis Offenbach.
In diesem Sinne lief die Arbeit des Vereins in den Jahren 2003 und 2004 weiter. Die Angestellten bei People’s Theater verpflichten sich, das Projekt ein Jahr lang zu tragen und für diese Zeit für Kost und Logis zu leben.

Im Januar 2004 war es zum ersten Mal möglich, das Aktionsteam aufzuteilen und somit parallel aufzutreten. Der Verein konnte nun die doppelte Anzahl von Auftritten durchführen und die große Nachfrage an People’s Theater Shows abdecken.